Allach mit Dämpfer im Spitzenspiel

In einer umkämpften Partie hatten die Gäste aus Alte Haide das glücklichere Ende auf Ihrer Seite. Mit 1:4 verloren die Kleeblättler ihr zweites Heimspiel der noch jungen Kreisligasaison.

Im ersten Durchgang waren die Allacher im kollektiven Tiefschlaf. Zu keinem Zeitpunkt fand man Zugriff auf den Gegner und lief nur hinterher. Immer wieder tauchten die Gäste gefährlich vor dem Allacher Schlussmann Uli Stadler auf, der mit seinen Paraden die Heimmannschaft noch im Spiel hielt. Fünf Minuten vor Halbzeit war die überfällige Führung für Alte Haide dennoch fällig. Nach einem Freistoß von Max Rabe in den Winkel jubelten die Gäste. Allerdings muss hier erwähnt werden, dass dem Freistoß ein klares Handspiel bei der Ballannahme voraus ging.

Im zweiten Abschnitt kamen die Kleeblätter wie verwandelt aus der Kabine und hatten sofort den Gegner tief in der eigenen Hälfte zu Fehlern gezwungen. So war es auch nur eine Frage der Zeit, bis dies mit dem Ausgleichstreffer belohnt werden würde. In der 60. Spielminute konnten die Allacher nach einem verwandelten Foulelfmeter durch Thomas Huser zurückschlagen. Nach dem Ausgleich waren die Kleeblättler die deutlich aktivere Mannschaft und hätte eigentlich in Führung gehen müssen, aber entweder klärte der Gegner den Ball auf der Torlinie oder der Schiedsrichter pfiff den Allachern zwei 1:1 Situationen durch mehr als fragwürdige Abseitsentscheidungen ab. Wie es an solchen Tagen dann kommt, brachten die Gastgeber den Gegner selbst ins Spiel zurück und verursachten nach einem eigenen Einwurf einen Foulelfmeter, den abermals Max Rabe verwandelte, wobei Uli Stadler den Schuss fast noch parieren konnte. In der Folge waren die Gastgeber erst einmal geschockt und dies wurde von Alte Haide eiskalt mit dem 1:3 bestraft. Aber auch hier muss erwähnt werden, dass der Stürmer zuvor deutlich im Abseits stand und es zur Überraschung aller nicht geahndet wurde. Damit war die Messe natürlich gelesen und die Gäste konnten nach einem eklatanten Fehler im eigenen Sechzehner sogar noch auf 1:4 erhöhen.

Ein ganz bitterer Tag für die Kleeblättler, da man in der zweiten Halbzeit das Spiel hätte drehen können. Durch viele individuelle Fehler und einer miserablen ersten Hälfte und die noch dazu kommenden unglücklichen Schiedsrichterentscheidungen hat man die Partie schlussendlich mit 1:4 verloren und jetzt muss man in der Trainingswoche noch einmal Gas geben damit man in Günding was zählbares mitnimmt und nicht den Anschluss verliert.

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