Tabelle vor dem RR-Start 2020

Durchwachsene Rückrunden-Vorbereitung der Zwoaten

Es wurden insgesamt 8 Testspiele vereinbart, davon fanden leider nur 7 statt, von denen 5 gewonnen wurden, bei einem Remis und einer Niederlage. Alles gut, oder?

Leider nein, als Trainer kann ich mit einigen Dingen nicht zufrieden sein. Vor allem mit der viel zu niedrigen Trainingsbeteiligung, im Schnitt nur zwischen 6-10 Spielern. So kann man weder vernünftige Übungen machen, noch sich auf die anstehenden Aufgaben vorbereiten, wie es der Wunsch und die aktuell durchaus bestehende Möglichkeit, in die A-Klasse aufzusteigen, zwingend erfordert. Dasselbe Bild zeigte sich bei den Testspielen. Kein einziges Spiel konnte auch nur annähernd in einer Formation bestritten werden, in der man vermutlich auch in den Punktspielen aufzulaufen gedenkt, geschweige denn mit einer ähnlichen „14“ hintereinander. Teils waren wir nur 10 Spieler der Zwoaten, die dann ergänzt werden mussten, mehr als 3 Wechsler waren selten auf der Bank, eher weniger. Sich zusammen erfolgversprechend einzuspielen sieht ganz anders aus!

Woran lag’s? Klar, mal wieder an der altbekannten Verletztenseuche zzgl. einiger grippalen Infekte, gegen die man machtlos ist. Auch an mehreren studien- und prüfungsbedingten Ausfällen, weiteren insgesamt 4 längeren Auslandsaufenthalten und leider vor allem auch an manch teils nicht wirklich nachvollziehbaren verschiedensten Absagegründen. Natürlich war für den einzelnen Spieler sein jeweiliger eigener Grund für eine Absage zu Training und/oder Spiel immer wichtig, in der Summe aber für das Team wiederum negativ, da es einfach zu viele waren.

Wir werden so spätestens nach den ersten 3 Spielen gegen Gerberau, in Riedmoos und vor allem gegen den Aufstiegs-Mitkonkurrenten Inhauser Moos sehen, ob die Vorbereitung gereicht hat, oder nicht. Inhausen ist nur 2 Punkte vor uns auf dem Relegationsplatz 3, mit einem Sieg könnte man vorbeiziehen, Voraussetzung hierfür ist natürlich, dass man vorher im Derby gegen Gerberau und in Riedmoos die 6 Punkte auch auf der Haben-Seite verbuchen kann.

Es wäre äußerst bitter, nicht an den Gegnern, sondern an der eigenen Einstellung zu scheitern. Deswegen hoffen wir alle, dass die mit durchschnittlich knapp über 22 Jahren mit weitem Abstand jüngste Truppe des Kreises München jetzt kurzfristig den Ernst der Lage und die große, sich bietende Möglichkeit erkennt, den Schalter umlegt und sich mit Vollgas und maximalem Ehrgeiz bei Training UND Spielen präsentiert. Wenn man so ins Derby gegen Gerberau geht und mit einem Sieg einen erfolgreichen Start in die Rückrunde hinlegt, ist der Grundstein gelegt, möglich ist alles, es liegt nur an Euch selbst…

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