Bittere Niederlage im Derby

Die Kleeblättler hatten am Sonntag im letzten Heimspiel den Lokalrivalen Untermenzing zu Gast und gingen hochmotiviert in diese Partie. Mit der allerersten Aktion des Spiels ging jedoch der SVU postwendend mit 1:0 in Führung und setzte somit das erste Ausrufezeichen. Auch in der Folgezeit blieben die Gäste tonangebend und erspielten sich Chancen im Minutentakt, welche zunächst von Uli Stadler noch pariert werden konnten. Die Allacher fanden überhaupt kein Mittel den Spielfluss der Untermenzinger zu unterbrechen, sodass nach etwa einer halben Stunde das 2:0 nachgelegt wurde. Die Heimelf wirkte anschließend wie paralysiert und schaffte in der Partie bis zur Halbzeitpause keinen Zugriff auf den Gegner.

Für die zweiten 45 Minuten hatten sich die Kleeblättler zumindest vorgenommen, möglichst den schnellen Anschlusstreffer zu erzielen um vielleicht nochmal in das Spiel zurückzukommen. Jedoch waren richtige Torchancen – abgesehen von einem Kopfball nach einem Freistoß – Mangelware. Mit zunehmender Spieldauer schwand die Zuversicht der Gastgeber immer mehr und die SVUler wurden immer selbstbewusster, hier an diesem Tag tatsächlich souverän die drei Punkte in Allach einfahren zu können. Dem war dann auch so und den Gästen gelang es sogar in der Schlussviertelstunde das Ergebnis auf 5:0 zu erhöhen.

Eine so deutliche Pleite, oder besser gesagt miserable Teamleistung, hat mit Sicherheit vor dem Spiel keiner erwartet. Dennoch war der SVU an diesem Tag einfach in allen Belangen überlegen, was dann auch zu einem in dieser Höhe verdienten Derbysieg geführt hat und den Allachern die erste Pleite seit Oktober 2018 bescherte.

Jetzt gilt es die notwendige Reaktion im nächsten Spiel zu zeigen und Charakter zu beweisen. Klar kann man verlieren, aber in dieser Art und Weise in einem Derby tat natürlich unheimlich weh. Die Mannschaft wird sicherlich darauf brennen, die richtige Antwort auf dem Platz zu liefern. Denn zum Glück hat man im Sport immer die Chance, es wieder deutlich besser zu machen. Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat bereits verloren.

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