Spannendes 0:0, auch ein 5:5 war möglich

Es war ein ebenso verrücktes, wie in allen Belangen ausgeglichenes Spiel. Flo musst beim Aufwärmen zunächst mit Achillessehnenbeschwerden passen und nach nur 4 Minuten war auch für Stefan das Spiel schon mit einer Adduktorenzerrung beendet. Benni musste mit einer Knieverletzung nach 24 Minuten vom Feld und so war bei Allach nach nur 25 Minuten das Auswechselkontingent erschöpft. Eine trotz des bekannt großen Allacher Lazaretts auch für den Trainer neue Erfahrung. Aber dem Dachauer Kollegen ging’s nicht viel besser, auch er hatte, wie die Allacher ohne Foulspiel eines Gegners, nach 30 Minuten zwei Verletzte zu ersetzen. Das Spiel der ersten 45 Minuten war ausgeglichen und ohne nennenswerte Vorteile für Blau oder Grün.

Das sollte sich nach Wiederanpfiff des sehr umsichtig und kommunikativ leitenden SR ändern, und wie. Beide Teams gingen All-In, Allach hatte in Minute 46 durch Seny einen Pfostentreffer zu verzeichnen, 2 Minuten später gelang dies auch Dachau. Auch in der Folgezeit hatte etwa alle 5-8 Minuten das jeweils andere Team „den Hut auf“, war am Drücker und vergab die eine oder andere Großchance, bis der Gegner wieder aufkam. Hielt nicht einer der beiden Keeper durch Großtaten sein Team im Spiel, schlug das Spielgerät daneben oder drüber ein. Es ging rasant zu, mit offenem Visier sowie ohne tatktischem Geplänkel und obwohl letztlich keine Tore fielen, war es spannend bis zum Schluß. Man war sich nach der Partie mit dem Gegner einig, dass das Remis letztlich gerecht war.

Gut für Allach, dass Käptn Basti wieder an Bord war, unsere beiden soeben wieder halbwegs gesundeten 2000-er Youngster Luki und Leo durchgehalten haben, dass Benni zumindest in HZ 2 noch 25 Minuten spielen konnte sowie auch Flo im zweiten Umlauf auf die Zähne gebissen hat und dass unser „2001-er-Küken“ Luca hinten wie vorne wieder mächtig Dampf gemacht hat. Da auch viele anderen heute verletzungsbedingt auf verschiedenen Positionen mit viel Kampf und Ehrgeiz unterwegs waren, hat sich mal wieder gezeigt, dass das Team im Vordergrund steht und sich keiner zu schade ist, mal woanders auszuhelfen. In Zeiten, in denen die Liste der Spieler, die nicht spielen konnten, größer ist, als der Kader, der wöchentlich auf dem Platz steht, ist das eine ebenso unabdingbare, wie gleichermaßen beruhigende Erfahrung.

Es stehen nun bis zum Ende der Hinrunde weitere 3 schwere Aufgaben an, gegen Riedmoos, bei Inhausen und nächste Woche im Derby bei Gerberau, die uns letzte Saison noch 2x besiegen konnten, da haben wir noch mehrere Hühnchen zu rupfen…

Kader (14 Spieler):
Carlos AlexP Seny Quero Benni Luki Flo Jonas Leo Erik Basti StefanH Lukas Luca

NICHT im Kader (20 Spieler):
Philipp Adrian Zoelli Leon Sebi Otto Mario Vural Kilian Michi Filip Salbeck Nunzio Felix SimonA Marko Kai Mark Nizar Ambo

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.