Wie man sich selbst das Leben unnötig schwer macht…

Wie man sich selbst das Leben unnötig schwer macht…

 

Es begann sehr gut und endete im Debakel. Denn nach nur 5 Minuten gingen wir gegen den bereits feststehenden und bisher unbesiegten Aufsteiger in die A-Klasse, TSV Ludwigsfeld I, durch Filip auf Vorarbeit von Sebi in Führung, waren aber, man muss es leider so drastisch sagen, heute zu dämlich, das Momentum mitzunehmen, ruhig weiter zu spielen, defensiv sicher zu stehen und auf Konter zu lauern.

 

Stattdessen fingen wir uns in nur 12 Minuten zwischen der 8. und 20. Minute sage und schreibe 4 (VIER) Tore, eines blöder, wie das andere, alle vermeidbar und alle wegen ungenügend geführter Zweikämpfe, schlechtem Stellungsspiel und katastrophalem Deckungsverhalten, von vorne bis hinten. Ludwigsfeld war überrascht, wie leicht es plötzlich ging und spielte sich kurzfristig in einen wahren Rausch. Als Sebi dann aber nach Assist von Filip in Minute 24 auf 2:4 stellte, witterten wir wieder etwas Morgenluft und es ging dann kurzzeitig etwas besser weiter, bis 12 Minuten danach die Gäste durch einen Sonntagsschuß zum HZ-Stand auf 2:5 aus Sicht der Allacher stellten.

 

Zur Pause gab es ein gewaltiges Donnerwetter in der Kabine (ich hasse das, aber manchmal bleibt nix anderes übrig, um Wachzurütteln) und da schau her, plötzlich war ein anderer TSV 09 am Platz. Wir gewannen nun deutlich mehr Zweikämpfe und Spielanteile, versäumten es aber leider, die guten Chancen konzentriert abzuschließen. Zumindest war im zweiten Umlauf aber jederzeit der Wille spürbar, noch etwas zu reißen und wenn wir nicht beste Möglichkeiten hätten liegen lassen, wäre es vllt. nochmals spannender geworden. Man darf aber natürlich nicht vergessen, dass auch die Gäste klare Einschußmöglichkeiten vergeben haben und dass auch beidseitig mehrmals Aluminium im Spiel war. Dennoch waren wir in den Minuten 45-87 deutlich präsenter, was freilich keine große Kunst im Vergleich zum ersten Durchgang war, aber zumindest eine Frage des Willens. Insofern gelang auch 3 Minuten vor Schluß wiederum durch Filip, der von Mike schön freigespielt wurde, der 3:5 Anschlußtreffer. Allach aber wollte scheinbar heute kein halbwegs ansprechendes Ergebnis und so führten zwei weitere Defensiv-Slapstick-Einlagen gleich danach zu den Gästetreffern sechs und sieben zum bitteren 3:7 Endstand.

 

Als Fazit kann man feststellen, dass Ludwigsfeld jeweils nach Allacher Treffern brutal und schnell zurückschlug, weil wir es heute nicht schafften, diese eigentlich psychologischen Vorteile in Sicheherheit umzumünzen, ganz im Gegenteil. Problem Nummer 2 war, dass einem Gegentreffer gleich der nächste oder noch mehr folgten, so geht’s natürlich nicht. Letzte Woche in Kollbach zeigten wir genau das Gegenteil und nahmen etwas Zählbares mit, heute haben wir mit dieser „Leistung“ vor allem in der ersten Halbzeit zu Recht nichts verdient. Bezeichnend ist auch, dass wir nach dem Halbzeit-Anschiss plötzlich mithalten konnten und sogar den Anschlußtreffer erzielten, bis wir uns den Deckel selbst endgültig auf die Kiste nagelten. Warum geht es oft erst nach Rückstand/Ansprache/2. Halbzeit? Die vielen verletzungsbedingten Defensiv-Ausfälle sind alleine sicher keine Erklärung dafür… Allach muss sich nächsten Sonntag beim stärksten Liga-Angriff im Haimhausen gewaltig steigern, um nicht die nächste Klatsche zu bekommen.

 

PS:   da es derzeit bei uns nix zu feiern gibt, ist auch der Feiertag kein solcher und somit nicht trainingsfrei, wir trainieren vielmehr auch am Donnerstag von 19-21.00 und arbeiten das nach, was wir heute vergeigt haben…

 

 

Tore/Assists:

  1. Minute: 1:0 Filip/Sebi
  2. Minute: 1:1 Gegner
  3. Minute: 1:2  Gegner
  4. Minute: 1:3 Gegner
  5. Minute: 1:4 Gegner
  6. Minute: 2:4 Sebi/Filip
  7. Minute: 2:5 Gegner

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  1. Minute: 3:5  Filip/Mike
  2. Minute: 3:6 Gegner
  3. Minute: 3:7   Gegner

 

 

Kader (14 Spieler):
Carlos Filip Kai Quero Nizar Salbeck Mike Sebi Leon Seny Mark Jonas Benni Marko

 

NICHT im Kader (13 Spieler):

AlexP Nunzio Philipp Zoelli Adrian Mario AlexT Lukas Luki Erik Basti Felix Michi

 

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