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Spielabbruch in Haar wegen zu wenig Spielerinnen

Allacherinnen spielen eine kämpferische erste Halbzeit zu neunt und müssen sich nach 70 Minuten geschlagen geben





Nur zu neunt fuhren die Allacher Damen an einem Donnerstagabend zum Tabellenersten nach Haar. Da die gegnerische Mannschaft das Spiel nicht erneut verschieben wollte, musste Allach in Unterzahl antreten – was das Team aus der Vorsaison leider schon gewohnt war. Die Kleeblätterinnen wollten wieder zeigen, aus welchem Holz die Allacher geschnitzt sind: Spaß am Fußball, füreinander laufen und kämpfen und auch bei einer so schlechten Ausgangslage nicht den Mut verlieren.


Das hat vor allem in der ersten Halbzeit sehr gut geklappt. Durch gutes defensives Verschieben und pausenloses Anlaufen machten die Allacher Damen es dem Team aus Haar sehr schwer, sich Torraumszenen zu erspielen. Nur drei Mal kamen die Gegnerinnen durch: Einen Ball hielt Torhüterin Lou überragend. Zweimal hatte Haar Erfolg und so stand es zur Halbzeit 2:0 für die Gegnerinnen.


Nach der Halbzeit musste Franzi draußenbleiben. Mit Knieschmerzen hatte sie sich in der ersten Hälfte schon durchgebissen, konnte dann aber nicht weitermachen. Auch Resi hatte sich in der ersten Halbzeit schon verletzt, spielte aber noch weiter, sodass die Allacherinnen zu acht auf dem Platz standen.


Nun merkte man die noch krassere Unterzahl und die schwindenden Kräfte aber deutlich. Haar erzielte in zwanzig Minuten drei Tore und auch Laura musste nach einer Fußverletzung den Platz verlassen. Als schließlich auch Resi nicht mehr weiterspielen konnte, musste das Spiel abgebrochen werden. Laut den Regeln müssen mindestens sieben Spielerinnen für ein Team auf dem Platz stehen.


Insgesamt haben alle Anwesenden eine tolle Leistung gezeigt und die Allacherinnen waren stolz auf den Kampfgeist des Teams und die hohe Laufbereitschaft – vor allem in der ersten Halbzeit. Den Abend ließ man noch zusammen ausklingen, bevor es dann am Sonntag direkt mit dem Derby gegen den SVU weiterging. Das darauffolgende Spiel gegen Centro Argentino wurde auf Wunsch der Gegnerinnen verschoben. Nach der anstrengenden englischen Woche gibt es für die Allacherinnen also eine Pause, die das Team für einen gemeinsamen Ausflug zum Kloster Andechs nutzt. Zum Heimspiel gegen Poing können die Allacherinnen dann hoffentlich wieder mit größerem Kader antreten.

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